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Ausbildung Pflege HF - Ausbildungsentschädigung

Lohn während der Ausbildung Pflege HF


Das Ausbildungsmodell bestimmt die Höhe der Ausbildungsentschädigung (Lohn)


Die Ausbildung zur Pflegefachperson HF kann am BZ Pflege im Ausbildungsmodell 'Schulanstellung' oder 'Betriebsanstellung' absolviert werden. 

Bei beiden Ausbildungsmodellen erhalten die Studierenden während der Ausbildung – also während der Theorie- und Praxissemester – eine finanzielle Ausbildungsentschädigung, im Sinne eines Lohnes.

Beim Ausbildungsmodell Schulanstellung subventioniert der Kanton Bern jeden einzelnen Studienplatz mit einem fest vorgegebenen Ausbilddungsbeitrag pro Monat, während der ganzen Ausbildungsdauer (zwei oder drei Jahre). Das BZ Pflege wickelt die Lohnabrechnung im Namen des Kantons Bern ab.

Das Ausbildungsmodell Betriebsanstellung hat sich aus dem Bedürfnis der Praxisinstitutionen heraus entwickelt, Studierende direkt für den eigenen Betrieb zu gewinnen, die den praktischen Teil der Ausbildung (Praxissemester) auch hauptsächlich dort absolvieren. Siehe auch: Betriebsanstellung - Oda Gesundheit Bern.

Beide  Modelle haben Vor- und Nachteile.

Maximal vertiefter Einblick in unterschiedliche Pflegeinstitutionen mit Schulanstellung


Bei Schulanstellung gehen die Studierenden einen Studierendenvertrag mit dem BZ Pflege ein - ähnlich einem Arbeitsvertrag. Dieser Vertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen dem Arbeitgeber (BZ Pflege) und dem Arbeitnehmer (Studierende). Im Studierendenvertrag ist unter anderem der Lohn während der Ausbildungszeit geregelt. Dieser beträgt:

Lohn Ausbildung Pflege HF, Vollzeit, 3 Jahre

​CHF

800.00

​  im ersten Ausbildungsjahr

CHF

​1'000.00

​  im zweiten Ausbildungsjahr

CHF

​1'200.00

​  im dritten Ausbildungsjahr


Lohn Ausbildung Pflege HF für FaGe, Vollzeit, 2 Jahre (Einstieg im zweiten Jahr)

CHF

​1'200.00

​  im zweiten Ausbildungsjahr

CHF

​1'400.00

​  im dritten Ausbildungsjahr


Die Merkmale dieses Modells sind: 

  • Studierende absolvieren die Praxissemester in unterschiedlichen, frei wählbaren Praxisinstitutionen, gemäss ihrem Ausbildungsfokus. Dies ermöglicht einen maximalen, vertiefenden Einblick in mehrere Pflegeinstitutionen.
  • Bei problematischem Ausbildungsverlauf – sei es im Theorie- oder Praxissemester – vermittelt das BZ Pflege als Arbeitgeber zwischen den Parteien und bietet Lösungen innerhalb der bestehenenden Strukturen an (Beratungsdienste, Umplatzierungen, Unterbruch- und/oder Verlängerung der Ausbildungszeit etc.).

  • Absolventinnen und Absolventen der Pflege HF wählen nach Erwerb des Diploms ihren zukünftigen Arbeitgeber frei von verpflichtenden Vertragsbedingungen.


Verpflichtende Vertragsbedingungen bei Betriebsanstellung


Immer mehr Praxisinstitutionen bieten das Modell 'Ausbildung Pflege HF in Betriebsanstellung' an und rekrutieren Studierende entweder direkt aus dem eigenen Arbeitsumfeld oder im freien Bildungsmarkt. Bei Betriebsanstellung schliessen die Praxisinstitutionen als Arbeitgeber direkt einen Ausbildungsvertag mit den zukünftigen Studierenden (Arbeitnehmer) ab – ähnlich einer Weiterbildungsvereinbarung oder einem Lehrvertrag.


Die Merkmale dieses Modells sind:

  • Die Praxisinstitution bestimmt über die Höhe des Lohns während der Ausbildung sowie über weitere Vertragsbedingungen – als Basis gelten die Lohn-Empfehlungen der OdA Gesundheit Bern für das Ausbildungsmodell Betriebsanstellung.

  • In Betriebsanstellung finden zwei von drei Praxissemestern im anstellenden Betrieb statt. Ein Praxissemester wird ausserhalb des anstellenden Betriebes absolviert, jedoch im Versorgungsbereichs des gewählten Ausbildungsfokus.

  • Bei problematischem Ausbildungsverlauf ist die Praxisinstitution als Arbeitgeber verpflichtet, entsprechende Lösungen anzubieten. Das BZ Pflege kann nur auf die Rahmenbedingungen Einfluss nehmen, die für die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF notwendig sind.

  • Absolventinnen und Absolventen der Pflege HF mit Betriebsanstellung verpflichten sich nach Erwerb des Diploms in der Regel für eine Anstellung in der Praxisinstituion. Die genau Zeitdauer ist im Ausbildungsvertrag geregelt, diese kann je nach Praxisinstitution unterschiedlich sein.

 

Das BZ Pflege übernimmt für das Modell Betriebsanstellung keine Abklärungen für die Vertragsentstehung zwischen der Praxisinstitution und den Studierenden. Das bedeutet: die Anstellungsformalitäten müssen von den Interessentinnen und Interessenten selbstständig und direkt mit den Praxisinstitutionen geregelt werden.



Aufnahmeverfahren und Eignungsabklärung unabhängig von Schul- oder Betriebsanstellung


Alle interessierten Personen für die Ausbildung Pflege HF durchlaufen das gleiche Aufnahmeverfahren und Eignungsabklärung - egal ob Schul- oder Betriebsanstellung. 


​Kontakt Schulanstellung

Fachstelle Eignungsabklärung

031 630 14 14

eignungsabklaerung@bzpflege.ch


Kontakt Betriebsanstellung

Bitte wenden Sie sich direkt an die entsprechenden Praxisinstitutionen.