Das Begleitprogramm unterstützt Interessierte mit Deutsch als Zweitsprache bei der Vorbereitung auf die Ausbildung Pflege HF. Es kombiniert praxisnahe Deutschkurse mit individueller Begleitung durch eine Mentorin oder einen Mentor.
Vier Projekte für mehr Zugänge, flexible Bildungswege und praxisnahes Lernen
Das BZ Pflege entwickelt im Rahmen der Ausbildungsoffensive verschiedene Projekte, um mehr Menschen den Weg zur diplomierten Pflegefachperson HF zu ermöglichen. Die Projekte stärken den Zugang zur Pflegeausbildung, fördern individuelle Bildungswege und verbinden Theorie und Praxis gezielt miteinander.
Sie richten sich an Studierende, Berufspersonen mit Vorbildung sowie Interessierte mit Deutsch als Zweitsprache.
Vier Projekte mit einem gemeinsamen Ziel
Mit den Projekten der Ausbildungsoffensive leistet das BZ Pflege einen Beitrag dazu, mehr qualifizierte Pflegefachpersonen auszubilden. Die Angebote unterstützen unterschiedliche Zielgruppen auf ihrem Weg zum Diplom Pflege HF: durch gezielte Vorbereitung, angepasste Ausbildungswege, Anerkennung vorhandener Kompetenzen und praxisnahes Lernen im Berufsalltag.
Die Projekte im Überblick
Das Passerellenprogramm ermöglicht erfahrenen Berufspersonen den Weg zum Diplom Pflege HF. Die Ausbildung erfolgt als entlöhntes Teilzeitstudium und dauert 1,5 Jahre.
Der individualisierte Ausbildungsweg berücksichtigt bereits erworbene Bildungsleistungen. Auf dieser Grundlage entsteht ein persönlicher Ausbildungsplan mit angepasstem Verlauf.
Die Ausbildungsstation Psychiatrie bietet Studierenden ein praxisnahes Lernumfeld. Sie übernehmen schrittweise Verantwortung und gestalten den Stationsalltag zunehmend selbstständig mit.
Projekt
Begleitprogramm für Menschen mit Zweitsprache Deutsch
Gute Deutschkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung auf Tertiärstufe. Wer Deutsch als Zweitsprache spricht, muss fachliche, sprachliche und kulturelle Anforderungen oft besonders sorgfältig einschätzen.
Das Begleitprogramm des BZ Pflege unterstützt Interessierte mit Deutsch als Zweitsprache bei der Vorbereitung auf die Ausbildung Pflege HF. Dazu gehören praxisnahe Deutschkurse sowie eine individuelle Begleitung durch eine Mentorin oder einen Mentor. Die Begleitung beginnt vor Ausbildungsstart und kann die erste Ausbildungsphase unterstützen.
So erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre sprachlichen Kompetenzen gezielt auszubauen und sich sicher auf ihrem Bildungsweg zu bewegen. Das Projekt richtet sich an Interessierte mit geeigneten Lern- und Bildungsvoraussetzungen, mit oder ohne Pflegeerfahrung.
Zielgruppe
Interessent:innen für die Ausbildung Pflege HF mit Deutsch als Zweitsprache.
Ziel
Die Teilnehmenden bereiten sich gezielt auf die sprachlichen und fachlichen Anforderungen der Ausbildung Pflege HF vor.
Besonderheit
Das Programm verbindet Deutschkurse mit individueller Begleitung vor und während der ersten Ausbildungsphase.
Nutzen
Das Projekt unterstützt Menschen mit Deutsch als Zweitsprache dabei, einen Pflegeabschluss auf HF-Niveau zu erreichen. Gleichzeitig trägt es dazu bei, die Zahl der Studierenden und Diplomabschlüsse Pflege HF zu erhöhen.
Projekt
Passerellenprogramm
Das Passerellenprogramm richtet sich an erfahrene Berufspersonen, die bereits über eine eidgenössische Berufsprüfung in Langzeitpflege und Betreuung oder über ein Diplom in Gesundheits- und Krankenpflege Niveau I verfügen.
Sie können im Rahmen des Programms ein entlöhntes Teilzeitstudium zur diplomierten Pflegefachperson HF absolvieren. Das Studium dauert 1,5 Jahre und umfasst einen Bildungsanteil von 70 Prozent. Voraussetzung ist eine bestehende Betriebsanstellung.
Das Programm anerkennt die berufliche Erfahrung der Teilnehmenden und führt sie in einer zugeschnittenen Ausbildung zum Diplom Pflege HF.
Zielgruppe
Personen mit eidgenössischer Berufsprüfung in Langzeitpflege und Betreuung oder mit Abschluss Gesundheits- und Krankenpflege Diplomniveau I.
Ziel
Erfahrene Berufspersonen erreichen in einer auf sie zugeschnittenen Ausbildung das Diplom Pflege HF.
Besonderheit
Das Programm ist als entlöhntes Teilzeitstudium mit 70 Prozent Bildungsanteil konzipiert.
Nutzen
Berufspersonen mit relevanter Vorbildung können ihre Kompetenzen erweitern und in 1,5 Jahren den Abschluss als diplomierte Pflegefachperson HF erreichen.
Projekt
Individualisierter Ausbildungsweg
Der individualisierte Ausbildungsweg richtet sich an Personen mit einschlägiger Vorbildung in Pflegethemen oder Bezugswissenschaften. Bereits erbrachte Bildungsleistungen werden geprüft und nach Möglichkeit anerkannt.
Auf dieser Grundlage erstellt das BZ Pflege einen individuellen Ausbildungsplan. Dieser berücksichtigt vorhandene Kompetenzen und ergänzt sie gezielt. Dadurch können verschiedene Berufsgruppen die Ausbildung Pflege HF in einem angepassten Verlauf absolvieren.
Ein Beispiel sind Rettungssanitäter:innen, die bereits über relevante Kompetenzen verfügen und diese in ihren Ausbildungsweg einbringen können.
Zielgruppe
Interessent:innen für die Ausbildung Pflege HF mit einschlägiger Vorbildung in Pflegethemen oder Bezugswissenschaften.
Ziel
Die Ausbildung Pflege HF wird an vorhandene Kompetenzen und Bildungsleistungen angepasst.
Besonderheit
Bereits erbrachte Bildungsleistungen können anerkannt und in einen individuellen Ausbildungsplan integriert werden.
Nutzen
Personen mit relevanter Vorbildung erhalten einen passenden Zugang zur Ausbildung Pflege HF. Das Projekt trägt dazu bei, die Zahl der Abschlüsse Pflege HF zu erhöhen.
Projekt
Ausbildungsstation Psychiatrie
Die Ausbildungsstation Psychiatrie bietet Studierenden Pflege HF ein modernes und praxisnahes Lernumfeld. Die Studierenden arbeiten gemeinsam auf einer speziell dafür konzipierten Station. Sie lernen im Team, profitieren voneinander und übernehmen Schritt für Schritt mehr Verantwortung.
Zu Beginn des Praktikums lernen die Studierenden die Abläufe und Strukturen der Station kennen. Danach übernehmen sie zunehmend Aufgaben im Pflegealltag. In der zweiten Hälfte des Praktikums gestalten sie den Stationsalltag aktiv mit: Sie planen, organisieren und führen Pflege- und Stationsprozesse eigenständig durch.
Erfahrene Berufsbildende begleiten und coachen die Studierenden kontinuierlich. Lehrpersonen unterstützen zusätzlich die Verbindung zwischen Theorie und Praxis.
Zielgruppe
Studierende der Ausbildung Pflege HF.
Ziel
Die Studierenden finden eine attraktive Lernumgebung vor, die sich an den komplexen Anforderungen der Praxis orientiert.
Besonderheit
Die Studierenden lernen gemeinsam mit Peers auf unterschiedlichen Wissensniveaus. Das fördert vernetztes Denken, Selbstständigkeit und Lernen auf Augenhöhe.
Nutzen
Die Studierenden wachsen in ihre Rolle als Pflegefachperson hinein und gewinnen Sicherheit für den Berufsalltag.
Kontakt
Haben Sie Fragen zu den Projekten?
Gerne geben wir Auskunft zu den Projekten der Ausbildungsoffensive am BZ Pflege.
Kontakt
Berner Bildungszentrum Pflege
Irène Moser
Leiterin Medien und Internationales
Interessieren Sie sich für einen Ausbildungsweg am BZ Pflege?
Die Projekte der Ausbildungsoffensive zeigen verschiedene Wege in die Pflege HF. Gerne beraten wir Sie, welches Angebot zu Ihrer Ausgangslage passt.